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Gastroküche planen: Zonen, Abläufe und Vorschriften

Eine gute Küche entsteht auf dem Papier. Wer Wege, Zonen und Anschlüsse früh durchdenkt, arbeitet später schneller, sauberer und sicherer. Die wichtigsten Punkte für Restaurant, Kantine und Imbiss.

Gastroküche planen: Zonen, Abläufe und Vorschriften

Das Wichtigste in Kürze

  • Erst Speisekarte, Gästezahl und Abläufe klären, dann Geräte und Möbel planen.
  • Die Küche in Zonen gliedern: Warenannahme, Lager, Vorbereitung, Kochen, Ausgabe und Spülen, mit kurzen Wegen, die sich nicht kreuzen.
  • Hygiene, Lüftung, Fettabscheider und rutschhemmender Boden gehören von Anfang an in die Planung.
  • Küchenplanung und Geräte kommen von Gastro Arena, die Edelstahlmöbel fertigt INOXWERK.
Grundlagen

Erst der Ablauf, dann die Möbel

Am Anfang steht nicht der Grundriss, sondern die Frage: Was wird gekocht, für wie viele Gäste und zu welchen Zeiten? Daraus ergeben sich die Geräte, die Lagerflächen und die Zahl der Arbeitsplätze.

Erst dann wird die Küche in Zonen aufgeteilt und mit Geräten und Edelstahlmöbeln bestückt. Wer mit den Möbeln anfängt, plant oft an den Abläufen vorbei.

Zonen

Die Arbeitszonen einer Profiküche

ZoneAufgabeTypische Einrichtung
WarenannahmeWare prüfen, auspacken, einlagernAbstelltisch, Waage, kurzer Weg zum Lager
LagerTrocken-, Kühl- und TiefkühllagerRegale, Kühlzelle oder Kühlschränke
VorbereitungWaschen, schneiden, portionierenArbeitstische, Spültisch, Handwaschbecken
KochenGaren, braten, frittierenKochlinie, Kombidämpfer, Dunstabzugshaube
AusgabeAnrichten und an den Service übergebenPass mit Wärmebrücke, Ausgabetheke
SpülenGeschirr und Töpfe reinigenSpülmaschine, Zu- und Ablauftische

Grundregel: Die Wege sollen kurz sein und sich möglichst nicht kreuzen. Rohe Ware, fertige Speisen und schmutziges Geschirr gehören getrennt.

Vorschriften

Was bei Hygiene und Technik gilt

Hygiene

Die EU-Verordnung (EG) Nr. 852/2004 verlangt leicht zu reinigende Oberflächen und genug Handwaschbecken mit warmem und kaltem Wasser. Details klärt die örtliche Lebensmittelüberwachung.

Lüftung

Planung und Auslegung der Küchenlüftung regeln vor allem VDI 2052 und DIN EN 16282. Mehr dazu im Ratgeber zur Dunstabzugshaube.

Abwasser und Boden

Fetthaltiges Abwasser braucht in der Regel einen Fettabscheider nach DIN EN 1825 und DIN 4040-100. Der Boden muss rutschhemmend sein, geregelt in der Arbeitsstättenregel ASR A1.5.

Ablauf

In sechs Schritten zur neuen Küche

1 · Konzept und Speisekarte
2 · Aufmaß und Anschlüsse
3 · Grundriss und Geräteliste
4 · Abstimmung mit Lüftung und Behörden
5 · Fertigung und Lieferung
6 · Montage und Inbetriebnahme

Strom, Gas, Wasser und Abwasser sollten feststehen, bevor Möbel gefertigt werden. Nachträgliche Änderungen an Anschlüssen sind teuer.

Häufige Fragen

Fragen zur Küchenplanung

Womit fange ich bei der Planung an?

Mit dem Konzept: Speisekarte, Gästezahl und Öffnungszeiten. Daraus ergeben sich Geräte, Lagerbedarf und Arbeitsplätze. Erst danach lohnt sich der Grundriss.

Muss ich meine Küche bei einer Behörde anmelden?

Lebensmittelbetriebe müssen bei der zuständigen Lebensmittelüberwachung registriert werden. Bei Umbauten oder einer neuen Nutzung kann zusätzlich das Bauamt beteiligt sein. Klären Sie das früh, dann gibt es später keine Überraschungen.

Wer plant die Küche und liefert die Geräte?

Küchenplanung und Gastrogeräte kommen von Gastro Arena. INOXWERK ist die Edelstahl-Marke der Gastro Arena.de GmbH und fertigt die passenden Edelstahlmöbel nach Maß.

Kann ich vorhandene Geräte weiter nutzen?

Oft ja. Wir bauen Unterbauten, Arbeitstische und Hauben passend zu Ihren Geräten. Dafür brauchen wir die Maße und Anschlusswerte der Geräte.

Quellen und weiterführende Informationen

Stand: September 2026. Die Angaben ersetzen keine Beratung im Einzelfall.

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